
Herbststurm
© Patricia Koelle
Der Wind trägt schwer heut an Erinnerungen
von lichter Zeit mit dir, die ich geliehen
noch nie ist mir so endlos schlecht gelungen
mich deinem Zauber wieder zu entziehen
Aus Wiesen hebt er erdigen Geruch
der seltsam schweigend tief zu dir gehört
im Himmel schreibt er einen hellen Bruch
seit ständig etwas dich heraufbeschwört
Er wagt, die Bäume einsam tief zu neigen
flüstert mir nur deine Stimme übers Land
malt mit lebendig sturmverwehten Zweigen
die lang vertrauten Gesten deiner Hand
Der Sturm ist ewig Schatz und fröstelnd Flucht
treibt herbstlich dunkle Wolken auf die Reise
voll allzu neuer, allzu junger Sehnsucht
auf allzu alte, zärtlich leise Weise
Dein Augenzwinkern blitzt in kühlen Seen
gleich unserem Denken in derselben Spur
als Echo Gegenwart, kann nicht verwehn
ist Glück, auch wenn geheimes Klingen nur













Strophe 3 gefällt mir sehr gut! *schwelg*
Von: Hans am November 23, 2009
um 20:23