Der eine, weite Ton

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Der Ton
(c) Patricia Koelle

In der Erde kündet schon
ein Atmen, ein regloses Beben,
von der Ungeduld, Großes zu geben:
Ich hör den einen, weiten Ton.

Triumphierend ballt sich Wille,
wartet sämtlicher Farben Chor.
Drängende Spitzen wagen sich vor
in die kühle, verhaltene Stille.

Wenn frostige Strenge verrinnt,
der Wind sanfte Nachsicht nur kennt,
ist der beglückendste Moment
gerade dieser, bevor alles beginnt:

wenn Leben auf Wachsen brennt,
stolz in kleine Höhen sich reckt,
ein Sturm zart nur noch neckt
und der Bach Deinen Namen nennt

hab ich meine Aufgabe gefunden:
während Lieder den Morgen besitzen
und die Zaunkönige eilig nisten
sammel ich mit Dir helle Sekunden.

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