Sommergedicht 7 – Sommernacht

mond

Sommernacht
© Patricia Koelle

Vollmond wandert Wolkenbahnen
schweres Dunkel schweigt voll Ahnen
reife Felder wispern Schatten
Hitze ließ den Wind ermatten

Ferne raunt Gewitterdonner
wie ein Echo alter Sommer
Freunde gingen, andre kamen
Reihen unvergessner Namen

Durch den Sand huscht kleines Wesen
heimlich meine Spur zu lesen
Träume gingen, Träume kamen
tausend Blüten streuten Samen

Mitternachts treibt Duft von Regen
stille Hoffnung mir entgegen
Liebe ging und Liebe kam
Anfang, der kein Ende nahm

Denken, das der Tag nicht kennt
irrt als Kauz zum Firmament
Fragen kamen, Fragen blieben
flinke Zweifel, stets zu sieben

Zeit schlingt seltsam wirre Bänder
um der Jahre welke Ränder
Mond weilt bis zum Morgen nicht
tausend Sterne bleiben Licht.

mondblumen

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