Flaschenpost. Gedicht (Sonett)

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Flaschenpost
(c) Patricia Koelle

Mit dir nur konnte Tage ich bemalen
für uns war große Dichtung jede Stunde
als wir noch von der Zukunft Reichtum stahlen
leicht lasen wir der Sterne helle Kunde

Es lockte Wind die Träume zu Spiralen
du jagtest Zweifel gnadenlos zugrunde
wir suchten Glück in zarten Muschelschalen
mit Neugierfunkeln atemlos im Bunde

Auf meine Fragen kamst du wie gerufen
Wir lebten auch in jedem Abgrund hoch
Dein Lachen trug mich über alle Stufen

Selbst auf Vergänglichkeit lag Lied und Glanz
als Tod schon stumm in deinem Schatten kroch
sprach noch dein Schritt von einem stillen Tanz

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