Unterwegs (Gedicht)

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Unterwegs im Fließ
© Patricia Koelle

Schon schimmert Ruf von Grillen und Zikaden.
Die Tage leuchten kürzer auf den Mooren
wo wispernd Blüten zum Gedenken laden
trägt Erdgeruch verstummter Worte Sporen.

Dein Echo flattert kühl auf tiefen Pfaden.
Im Sumpf irrn grün Ideen, halb geboren.
Dein bleibend Schatten wirft mir silbern Faden,
im Wind malt Schilf gleich Pinseln lang verloren.

Die Sommersehnsucht lässt sich jetzt noch stillen,
doch flutend Wehmut spielt den Unterton.
Ich geh den Weg wohl längst um deinetwillen.

Durch diesen Grund leis deine Bilder hallen
wenn hoher Klang von Herbst weht mahnend schon
und nichts lässt gültig je den Vorhang fallen.

zpfau

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  1. Heute ist es mir zum allerersten Mal ein Tagpfauenauge zu fotografieren. Leider ist mir kein so schönes Bild gelungen wie dir. Die Burschen waren fast ständig zugeklappt. Und die Unterseite ist leider nicht sonderlich interessant. Wenn sie mal die Oberseite zeigten, dann nur ein paar winzige Augenblicke. Und bis ich „Klick“ gemacht habe, waren die Flügel schon wieder halb geschlossen.

  2. Noch zwei Nachträge:

    Nachtrag 1: „geglückt“ (einzufügen in den ersten Satz meines vorherigen Kommentars).

    Nachtrag 2: Mein Blick auf deine Besucherstatistik zeigt die Zahl 19.993, also kurz vor der runden Zahl 20.000.
    Anfang des Jahres war ich mal die Nummer 9.999. Ich habe offenbar ein Gespür für bevorstehende Jubiläen.

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