Jahreswechsel (Gedicht)

Jahreswechsel

© Patricia Koelle

Morgen dämmert. Winde tragen
unter Wolken kreisend Raben
gleich den Zweifeln, offnen Fragen
die wir alle ewig haben.

Abend dämmert. Alte Zeit
weicht erfüllt. Die neue schleicht
heran: öffnet frische Wege weit.
Ich glaube, dass die Hoffnung reicht.

Mitternacht. Man lacht im Dunkeln.
Unter Wolken steigen sacht
Sterne, die in Farben funkeln
froh von Menschenhand gemacht.

Morgen dämmert. Erde schweigt.
Der Himmel ist es nun allein
der das Licht uns täglich zeigt
so wird bald Frühling Wahrheit sein.

—-
Silvesterlimericks gibt es hier.
————

Mehr Gedichte gibt es in diesem Verschenkbuch, das heiterer Begleiter, Wunschzettel, Geburtstagskalender und Bildband alles in einem ist:

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