Schnee-eier

Gestern waren Peter und ich möglicherweise die einzigen Berliner, die mitten im Schneesturm auf der Terrasse gefrühstückt haben. Auf dem überdachten Teil, wohlgemerkt, und mit einer Stadiondecke. Die Luft war herrlich, der Anblick auch. Bei jeder Sturmbö wirbelte der Wind Wolken feinen Schnees von der alten Zeder unter die Dachkante und genau neben das Salz auf unserem Frühstücksei, von dem er sich optisch nicht unterschied. Uns hat noch nie ein Ei so gut geschmeckt. Es hatte was von echtem Hüttenzauber, zumal wir gerade noch ein paar Tage Urlaub genießen.
Am Freitag bekommt Peter wieder Akten, und ich habe mir ein ehrgeiziges Projekt vorgenommen, an dem ich extrem intensiv werde arbeiten müssen, um es rechtzeitig fertigzustellen – aber ich freue mich darauf, zumal es mir schon lange auf der Seele liegt. Ein klares Ziel und Unterstützung gibt es nun auch. Ich bin zuversichtlich. Jetzt oder nie!
Wie ich allerdings nachher den Weg zur Haustür freigeschippt bekomme, weiß ich noch nicht. Das wird auch ein Stück Arbeit. Die Schneeschippe ist ja größer als ich. – Alle die, die zuwenig von den dekorativen Himmelskonfetti abbekommen haben, mögen sich damit trösten, dass bei ihnen wahrscheinlich der Frühling etwa einen Monat früher kommen wird.

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Eine Antwort

  1. Da wird man ja richtig neugierig,

    was das wohl für ein Projekt sein könnte. Wünsche gutes Gelingen und lasst es euch gut gehen.

    Nils

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