Lesestoff (Frühlingsgedicht)

Lesestoff
(c) Patricia Koelle

Der Winter schreibt weiße Gedichte
verlangsamt die inneren Uhren
macht vertraute Formen zunichte
mein Schritt zeichnet zweifelnde Spuren

Dein Abschied schrieb weiße Gedichte
sie flüstern in Nebel und Meer
ich warte, dass Trauer sich lichte
vom tieferen Lesen her.

Die Erde hüllt sich in Gleißen
während Sonne brennt, jenes zu lesen
was Schatten erzählen auf Weißem
doch schneller ist Frühling gewesen

Die Wiesen schreiben weiße Gedichte
von Pusteblumen und wilder Möhre
Sonne ist Zeuge einer hellen Geschichte
in der ich die Stille höre.

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  1. Sag mal, herzallerliebste Patty, wird das hier ein Weiße Gedichte Battle mit mir? 😉
    Wäre ja auch nicht das Schlechteste, wenn so etwas dabei herauskommt. Schönes Gedicht, einzig die Reihenfolge scheint mir durcheinandergeraten. Wie wäre es mit

    2.
    1.
    4.
    3.

    ???

    • Nö, kein Battle, nur gegenseitige Befruchtung 🙂
      Ich weiß wohl, dass ich Dir in Lyrik nicht das Wasser reichen kann, ist ok so.
      Die Reihenfolge? Nee, erscheint mir logisch, wie sie ist – erst Winter, dann Frühling…? oder?

  2. Ich war jetzt voll auf der Formalschiene und hätte das aufgrund der Zeitformen und der Tatsache, dass in der dritten Strophe keine weißen gedichte vorkommen, anders angeordnet – Betriebsblindheit

  3. Pingback: Lesestoff Patricia Koelle « Lyrikblog – Gedichte – Lyrik – Poesie

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