Am Graben (Frühlingsgedicht)

Am Graben

Wo unter Eis das Wasser schlief
zeigt junges Schilf auf neue Zeit.
Die wilden Gänse gründeln tief
und lange schon zu zweit.
Wie flüchtig schwingen Weiden weit
von warmer Zukunft leicht geweckt
im hoffend ostergrünen Kleid
vom Flüsterwind entdeckt.
Gleich wissend unsichtbarem Schimmer
als war dein Sterben Frostes Scherz
so küsst du heimlich mich noch immer
in jedem frischen März.

© Patricia Koelle

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