Alte Träume im Flug

Das ist ein altes Urlaubsfoto vom Vulkan Teide auf Teneriffa. Damals hat mich sehr beeindruckt, dass man die Lavawege nach mehreren hundert Jahren noch immer sehen konnte. Die Sonnenwärme im porösen Lavagestein war wie ein Nachklang, ein Echo der Feuerkräfte, aus der es geboren war.
Heute war der Luftraum über Berlin geschlossen und es roch nach Schwefel. Irgendwo in Island hat die Erde einen jahrmilliarden Jahre alten Traum ausgespuckt, tief aus ihrem geheimnisvollen gewaltigen glühenden Inneren, und ihn in die Ferne geweht. Es hat mich schon immer tief fasziniert, dass sich unser Leben auf einer dünnen Kruste über feuerflüssigem Stein abspielt. Einmal durfte ich einen Geysir erleben, damals war ich ganz nahe Zeuge der Lebendigkeit der Erde selbst. Dass man das heute auch in Berlin spüren konnte, finde ich groß. Und bin gleichzeitg dankbar, nicht zu nahe daran zu sein.
Dieser Planet… wie alle anderen ist er eine dramatische, unglaubliche Lyrik des Alls, die ich nur atemlos bestaunen kann.

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  1. Für mich bist du noch Finn – darf ich diesen Namen weiter benutzen. Zu „Finn“ hatte ich invielen, vielen Kapiteln eine Beziehung aufgebaut, die eine „Patricia“ jetzt nicht so schnell wegpusten kann wie die Asche eines Vulkans.
    Grandios – aber auch ich bin froh, dass so viele Tausend Kilometer dazwischen liegen.
    Gut’s Nächtle wünscht Clara

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