Moorkunst

Auf den Mooren ist gerade jede Menge abstrakte Kunst zu finden, wobei ich nicht von den Schlammflecken auf meinen Jeans rede. Diese Bilder stammen aus dem Seggeluchbecken und dem Herrenholzbecken. Hier schreibt die Erde Geschichten. Wenn das junge Schilf ein wenig höher geworden ist wird man vom Wasser nur noch wenig sehen. Dann behält das Moor seine Geheimnisse für sich und die Insekten- und Froschpopulation genießt ihr unzugängliches Paradies.
Wer genau hinhört, erfährt dennoch einiges, denn das Moor hat eine Stimme. Das Platschen, Gluckern, Singen und Summen hat seine ganz eigene Musik. Da rascheln Wasserratten, Frösche, Ringelnattern, brummen Mist- und Junikäfer, schwirren Libellen und Schwebfliegen, gründeln Enten, baden Stare, stapfen Moorhühner, zwitschern schilfbewohnende Vögel, erzählt das Rohr im Wind.

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  1. Schön ist das! Dank für die Bilder – das ist, auch wenn ich sie nicht hören und riechen kann, ein guter Ersatz, wenn man keine Zeit hat hinzuradeln.

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