Nachdenkenswert

Ein amerikanischer Kollege schrieb mir, bloggen sei nur eine weitere hervorragende Möglichkeit, sich vor dem ernsthaften Schreiben zu drücken.
Ich fürchte, er hat recht.

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  1. Ach ich weiß nicht, vielleicht ist es auch eine Möglichkeit, seine Gedanken (vor) zu sortieren? Liebe Grüße zum Wochenende!

  2. Liebe Patricia,
    ich denke, es ist völlig egal, ob Sie bloggen, essen, staubwischen, schlafen, joggen oder lesen benutzen, um sich vor dem ernsthaften Schreiben zu drücken. Wenn Sie das Gefühl haben, dass das ernsthafte Schreiben bei Ihnen stockt oder vernachlässigt wird, ist es vermutlich nicht eine dieser Tätigkeiten, die Sie davon abhält, sondern eine Unausgeglichenheit, die eine ganz andere natürliche, seelische oder nervliche Ursache hat. Bis die behoben ist, ist es sicher eine sehr gute Möglichkeit, sich zu beschäftigen, auch mit bloggen.

    Sie können ja auch das Blog benutzen, um die Welt zu fragen, woran es liegen kann, sich vor dem ernsthaften Schreiben zu drücken – Sie werden unzählige Vorschläge und Meinungen bekommen, an die Sie selbst vielleicht nicht gedacht haben.

    Ich tippe auf Sonnen- bzw Vitamin D Mangel 😉

    Gruß Heinrich

    • Danke für den Rat, lieber Heinrich. Es klingt nach einem sehr weisen Rat.
      So gesehen vermute ich, es liegt am überraschenden Tod meines Vaters, der mir – vorübergehend – die Worte bzw. die Schreibkonzentration verschluckt hat.

  3. Liebe Patricia,
    mein aufrichtiges Beileid!
    Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir diesen „weisen“ Rat verkniffen.
    Für so einen traurigen Einschnitt in das Leben einer Familie ist es mehr als verständlich, dass ganz viele Dinge plötzlich die Priorität verlieren.
    Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie dieses Ereignis, die Trauer und alles, was damit verbunden ist, in der Form verarbeiten können, die Sie sich wünschen.
    Herzliche Grüße Heinrich

  4. Liebe Patricia,
    das Interview, das Ihr Vater gegeben hat, hat in Verbindung mit dem, was von ihm und über ihn veröffentlicht wurde, nicht nur sehr viel über ihn und seinen Willen ausgesagt, die Forschung zum Wohle der Menschen zu betreiben, sondern auch einen meiner größten Irrtümer aufgeklärt:

    Ich habe immer geglaubt, die Wirtschaftsbosse hören nicht auf die Wissenschaftler oder verstehen ihre Erkenntnisse, Vorschläge oder Warnungen nicht. Nun bin ich endgültig überzeugt, das nur Macht- und Geldgier bestimmen, ob wissenschaftliche Erkenntnisse umgesetzt werden.

    Sicher, ich weiß auch, dass Wissenschaftler untereinander, sich nicht immer einig sind. Aber in Summe dient ihre Arbeit sehr viel mehr der Menschheit als politische und wirtschaftliche Machenschaften.

    Ich danke Ihnen für Ihren Hinweis und nehme das zum Anlass, häufiger über und von so großartigen Wissenschaftlern wie Ihrem Vater zu lesen.

    Gruß Heinrich

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