Erinnerungen an Königin Luise

Königin Luise wachte über meine Schulzeit, jedenfalls über die großen Momente in der Aula, und gestern konnte ich mich davon überzeugen, dass sie auch auf die heutige Jugend ein waches und ebenso geduldiges Auge hat. In der Königin-Luise-Stiftung war Ehemaligentreffen, anläßlich ihres 200jährigen Bestehens. Ich habe diese Schule immer gemocht und bin heute dankbar, dass ich diese Jahre in dem wunderschönen Gebäude verbringen durfte, das Bildung und einen guten Geist atmete und mit den kalten, modernen Kästen nichts gemein hatte. Die Schule lebt und hat sich modernen Zeiten angepasst, ohne an Atmosphäre zu verlieren, und alles ist einfühlsam renoviert. Ich freue mich darüber sehr.

Merkwürdig nur, dass nach dreißig Jahren alle meine Klassenkameraden dermaßen unverändert erscheinen, als wären diese dreißig Jahre gar nicht gewesen. Dieselben Gesten, dieselben Angewohnheiten, Redewendungen, Kleidungsstile. Keiner, den man nicht sofort erkannt hätte. Zum Piepen.
Aber werfen wir noch einen Blick auf das Gebäudeinnere, das mein Weitwinkel leider nur in Bruchstücken erfasste. An den Säulen und Bögen und großzügigen Treppen konnte ich mich schon damals nicht sattsehen.

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