I. Platz im „Mauerstücke-Wettbewerb!

Der Text

„Zettelwirtschaft“ von Thomas Stefan

errang den 1. PLATZ

Im Schreibwettbewerb

„Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten“

Es gratulieren herzlich die Herausgeberinnen
Bettina Buske und Patricia Koelle und der
Dr. Ronald Henss Verlag

Das aus dem Wettbewerb entstandene Buch ist bereits erhältlich. Da es über zwei Dutzend spannende und informative Texte sowie viele interessante Bilder der Mauer enthält, gibt es über vierzig gute Gründe, es zu bestellen.

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2. Platz im „Mauerstücke“ Wettbewerb

Der beeindruckende Text
„Das Lächeln des Generals“ von Michael Dullau

errang den 2. PLATZ

im Schreibwettbewerb

„Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten“

Es gratulieren herzlich die Herausgeberinnen
Bettina Buske und Patricia Koelle und der
Ronald Henss Verlag

Die Geschichte erscheint in Kürze in:

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Mehr über das „Mauerstücke“-Buch

Mehr über das Buch „Mauerstücke“ und einen Auszug aus dem Geleitwort von André Schmitz (Staatssekretär für Kultur beim regierenden Bürgermeister von Berlin) sowie einen Pressetext zum Ausdrucken und Weitergeben findet man auch hier.
Das Buch eignet sich auch als Material für lebendigen Unterricht.

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3. Platz im Wettbewerb „Mauerstücke“

Herzlichen Glückwunsch an Anne Bergmann! Ihre wunderschöne Geschichte „Jazz in Berlin“ (Leseprobe hier) errang den 3. Platz im Schreibwettbewerb „Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten und erscheint Mitte Mai in dem Buch:

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Das Buch kann bereits vorbestellt werden. Es enthält jede Menge spannender Texte, die von der Zeit vor, während und nach dem Mauerfall erzählen. Das Geheimnis, wer den 2. Platz errungen hat, wird nächste Woche gelüftet.
Zudem gibt es in dem Buch Farbfotos der Berliner Mauer zu sehen.

Des Königs Osterei

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Gestern war ich bei meinen Eltern zu Besuch, und siehe da, das Osterei stand wieder gut gefüllt auf dem Tisch. Dieses Osterei aus Porzellan, das in Wirklichkeit eine Dose ist, gehörte zu meiner Kindheit, und nicht nur zu meiner.
Einer meiner Vorfahren in der Generation meines Urgroßvaters war Chauffeur beim bulgarischen König. Der König verschekte an einem Ostern solche Porzellaneier an seine Bediensteten. Irgendwie hat es danach auf geheimnisvolle Weise viele Kinderhände und zwei Weltkriege überlebt.
Für mich begann jedes Jahr der Frühling damit, dass dieses Ei auf dem Tisch stand wie hingezaubert und ich ehrfurchtsvoll den Deckel hochheben durfte, um eine Leckerei zu entnehmen. Wahrscheinlich gehört das Ei eigentlich in ein Museum, aber meine Eltern standen immer auf dem Standpunkt, dass man Dinge auch benutzen und anfassen soll und nicht nutzlos in einen Schrank stellen; sie sollen leben dürfen.
Ich liebte auch die Hühnerfamilie auf dem Deckel. Auf ihrer Wiese war die Welt in Ordnung; für mich gab es ja keine Wiesen, wie man bald in dem Buch Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten lesen kann.
Aber wenn der Frühling kam und mit ihm das königliche Osterei, dann war auch für mich die Welt in Ordnung.

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Und eine Ostergeschichte, in der das Ei eine Rolle spielt, gibt es hier.

Mauergeschichten

In diesen Tagen wird das Thema „20 Jahre Mauerfall“ immer aktueller. Wer sich mit dem Thema entweder noch gar nicht beschäftigt hat oder sich dafür interessiert, findet hier eine Geschichte dazu.

Wen die Geschichte neugierig macht, der findet viele weitere zum Thema hier.

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Wir hatten ja einen Schreibwettbewerb zum 20. Jahrestag des Mauerfalls gestartet. Nun ist der Einsendeschluss abgelaufen und ich lese mich durch einen Berg von Geschichten. Ob ein Buch daraus wird, wird sich zeigen. Aber für mich hat es sich schon gelohnt. Es hilft mir selbst, die Zeit aufzuarbeiten. So ganz kann ich das alles noch immer nicht begreifen. Nicht, dass die Mauer fiel, sondern dass es sie überhaupt gab – und wie wir damit gelebt haben, dieser verrückte und doch normale Alltag, voller Absurditäten.

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(Foto: (c) Elisabeth Koelle)

Es ist faszinierend, was der eine oder andere beschreibt. Eigentlich erzählen alle dieselbe Geschichte, und doch bedeutet sie für jeden etwas anderes. Mir steht alles plötzlich wieder ganz lebendig vor Augen. Nun sehen wir im Fernsehen auch gerade noch den Dreiteiler „Die Wölfe“.
Eine ganze Menge Mauer auf einmal, wahrscheinlich träume ich heute Nacht davon. Aber diese Geschichten müssen erzählt und gehört, dürfen nicht vergessen werden!
Ich hoffe sehr, dass wir ein Buch daraus machen und so dazu beitragen können. Ein Buch über die Menschen, die Giraffen und Reißverschlüsse an die Mauer malten und über die, die das nicht durften und sich darum schließlich friedlich selbst von ihr befreiten.
Heute früh war ich noch traurig, weil offenbar gerade niemand mehr mein Buch „Die Füße der Sterne“ kauft. Jetzt kommt mir das Problem nichtig vor, im Vergleich zu den Mauergeschichten. Im Übrigen, in mein Buch, in meine Geschichten habe ich meinen ganzen Glauben an die Menschheit gesteckt. Und solcher Glaube war es ja, der die Mauer zum Einsturz gebracht hat. Das ist die Hauptsache: Ob einer ein Buch kauft oder nicht, dieser mein Glaube an die Menschheit hat sich immer wieder bestätigt.

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