Schneespenst

Aus unserem Schneemann wurde dieses würdevolle Gespenst.

Zwischendurch war es ein Zyklop

…allerdings mit Kleid

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Adventswochenende!

Freilandadvent

Wir frühstücken wie im letzten Jahr immer draußen, mit Decke, versteht sich. Da wird man richtig schön munter. Und weil es so schön ist, zünden wir dabei die Kerzen auf dem Adventskranz an, die sich im Schutz der Hauswand tapfer gegen den Nordwind behaupten. Dazu klingen oft noch die Kirchenglocken herüber. Eine gute Art, den Tag zu beginnen und ihn als nicht selbstverständliches Geschenk zu feiern.

Der Schneemann freut sich dabei mit.

Peters Fußball-Fan-Zwerge auch. So verkleidet finde ich sie direkt erträglich, auch wenn es sich um Gartenzwerge handelt.

Viel eleganter aber ist das Liebespaar unter der Birke, das jetzt wärmenden (und ganz unschädlichen) Pelz trägt. Fast könnte man neidisch werden, so kuschlig und ungestört stehen sie da, umfangen von ihrer stillen weißen Welt.

Adventstanz (Gedicht)

Adventstanz
(c) Patricia Koelle

Astwerk zittert längst schon kahl
auf sturmgebeugtem Stamme
kaltes Morgengrauen bleibt fahl
doch hell wärmt eine Flamme

auf immergrünem Kranze
flackert aufrecht Kerzenlicht
in hoffnungsvollen Tanze
und manches Dunkel bricht

Engelchens Packstation

Packstation beleuchtet

Gerade ist der diesjährige Adventskalender für meine Eltern fertig geworden (Man kann den natürlich genausogut für Kinder basteln).
Diesmal heißt das Motto:

Die Werkstatt und Packstation

Weihnachtliche Packstatio

Der Weihnachtsmann hat natürlich überall fleißige Helfer. Er ist wie kein anderer auf funktionierende Logistik angewiesen. Überall gibt es Stationen, wo Engel und Wichtel Päckchen packen und Schlitten beladen.
Dafür braucht man zunächst den guten alten Pappkarton. Er kann wie hier mit Bastelkarton ausgekleidet werden, den es z.B. mit Holz- und Schneemuster gibt. Man kann natürlich auch Tapeten- oder Klebefolienreste nutzen oder ihn einfach anmalen.
Die Klappen an den schmalen Seiten werden nach außen geklappt und ein wenig beschnitten, so dass sie zu offen stehenden Flügeltüren werden. Die eine lange Klappe wird nach oben geklappt und kann zum Dach oder Himmel werden, die untere ist Terrasse bzw. Vorplatz.
Der Boden kann mit einem „Teppich“ belegt werden (in den 1-Euro-Kramfächern gibt es kleine Weihnachtsdeckchen, die dafür toll sind) oder nur mit Watte bzw. Kunstschnee.
Eine Minilichterkette (wer nicht mit Strom hantieren will, kann die mit Batterien nehmen) wird rings um die Decke und an den Türen entlang mit Tesafilm befestigt (es geht natürlich auch ohne Lichterkette).
Der Tisch in der Mitte der Werkstatt besteht aus einer umgedrehten Kerze, die dann gleich für den 24. als kleines Präsent genommen werden kann (Ich habe hier noch ein kleines Holzbrett obendrauf gelegt, muss aber nicht sein). Die zwei Hocker für die Engel bestehen ebenfalls aus zwei kleinen Kerzen.
Die schwebenden Engel bestehen aus Weinkorken mit einem Hemd aus einem alten Lappen. Mit Stecknadeln wird eine Wattekugel als Kopf und die Flügel am Korken befestigt. Die Flügel gibt es billig im Bastelladen, wenn man echte Federn wünscht, man kann sie natürlich auch aus Papier ausschneiden. Mit einem Nylonfaden werden sie an der Decke befestigt.
Die stehenden Engel sind aus Knetmasse (die Sorte die in 20 Minuten in der Mikrowelle härtet) mit Haar aus Engelshaar oder Wollresten und großen Flügeln, die mit Bändern befestigt oder angeklebt werden. Man kann natürlich auch Schokoengel oder Dekoengel kaufen.
Der Schlitten ist eine Pflanzschale, die ich zum letzten Weihnachten bekam, kann aber auch problemlos aus Pappe gefertigt werden. Das Rentier bekommt man überall, wo es Dekoartikel gibt – oder es wird auch aus Karton geschnitten.
Im Bastelladen gibt es auch ganz billig kleine Sets mit Minibottichen, Körben, Kuchenrollen, Schubkarren und dergleichen aus Holz, die sich prima zur Deko für eine Werkstatt eignen, aber sie sind auch verzichtbar. Das gleiche gilt für Strohballen, Zäune etc.
Jetzt muss nur noch befüllt werden. Soll es ein Adventskalender für Erwachsene werden, sollte man zu guten Pralinen greifen, aber nicht die teuer verpackten sondern die, die es billiger in Tüten gibt. Sie werden in Alufolie und dann noch mal in buntes Weihnachtspapier eingewickelt; wenn der Kalender für zwei Leute ist, kommen immer zwei Pralinen in ein Päckchen. Man kann nach Belieben auch noch einen Spruch, ein Gedicht , eine Nachricht oder ein Rätsel mit einwickeln. Außerdem kann man natürlich auch eingepackte Nikolausstiefel, Schokokringel, Schokobäume etc. verwenden und damit gleich noch dekorieren. Die Päckchen kommen in den Schlitten, auf den Tisch, auf einen Stapel an der Wand – überall, wo es passt. Hauptsache, es sind 24. Auf Nummerierung habe ich verzichtet, man darf sich jeden Tag ein Päckchen aussuchen. Nur auf den Tisch (die Kerze) klebt man eine 24.
Fertig – der Weihnachtsmann ist vorbereitet, der erste Advent kann kommen!

Der Schlitten

Wer die Adventskalender der letzten Jahre sehen möchte, findet sie hier.

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