Sternenmusik

Gestern nacht war es sternenklar und sogar dunkel, für Berliner Verhältnisse, also viele Sterne und Sternbilder zu sehen, nicht nur der Große Wagen. Eine schmale Mondsichel schwamm hinter der frühlingsgrünen Buchenhecke und lieh ihr ein Schimmern. Es duftete dicht nach Flieder, Maiglöchchen und sommerwarmer Erde. Und dann fingen von unten am Fließ her die Nachtigallen an zu singen, rundum. Es war schon ein bißchen, als ob die Musik und die Sterne zusammengehörten. Und ich als Mensch kam mir recht überflüssig vor. Aber glücklich, lauschen und staunen zu dürfen.

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