Sternenstaub

Heute schien die Sonne, gleichzeitig rieselten feine Flocken, die silbern glänzten als wäre die Luft voller Sternenstaub. Wobei echter Sternenstaub wohl eher grau ist, wie aller Mineralienstaub. Jedenfalls war es zauberhaft!
Aber der Garten und die Straße sind immer noch unter Schneemassen begraben, und es soll weiter schneien.
Da ist es gut, dass das aktuelle Romankapitel, an dem ich gestern schrieb, mich nach Teneriffa auf den Vulkan Teide führte. Da habe ich mich gründlich aufgewärmt 🙂
Mein Roman erzählt mir Dinge über mein Leben, die ich nicht wußte. Das ist spannend. Für mich. Ob das auch auf den Leser zutrifft, wird sich zeigen.
Gespannt bin ich erstmal, wieviel Schnee noch kommt.

Warmes Schneegestöber

Mit 2 Grad plus ist es auf einmal richtig warm, so warm, dass wir wieder mit Genuß draußen frühstücken konnten. Bloß folgt ein kleiner Schneesturm auf den anderen, so dass ich ständig am Schneeschippen bin. Die Kamera kann das nicht so wirklich einfangen, aber man ahnt das Flockengewirbel. Auf jeden Fall sieht das alles wieder schön frischweiß aus.

Die beiden hier finden das auch recht kuschelig.

So faul wie die bin ich nicht – ich arbeite mich immer mehr in mein Romanprojekt hinein. Aber es ist doch sehr anders als Kurzgeschichten schreiben. Beim Roman habe ich plötzlich soviel Platz, um mich auszulassen. Da habe ich ständig Angst, es könnte für den Leser zu langweilig werden. Ich war es so gewohnt, mich kurz zu fassen. Den letzten Roman habe ich mit fünfzehn geschrieben (Gottseidank hat ihn keiner gelesen). – Überhaupt, diese Zweifel! Bei einer Kurzgeschichte ist das anders. Da stecken zwei, drei Tage Arbeit drin und dann ist sie entweder gelungen oder eben nicht. Ein Roman ist ein ungleich höheres Risiko, ist ein Stück Leben, eine ganz andere Investition – und auch persönlicher. Ich schwanke ständig zwischen Euphorie und Zweifeln. Aber zum Glück kann man ja immer noch daran herumverbessern.

%d Bloggern gefällt das: