Aufgeregt/Excited

Ich bin ein bißchen aufgeregt. Es kribbelt immer im Bauch, wenn ein neues Buch gemacht wird. Heute habe ich das endgültige Cover erhalten. Danke, Carola Angrick Nix, Künstlerin und liebe Freundin, für die wunderschöne, maßgeschneiderte Zeichnung!!!
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I am excited. Today the publisher sent me the finished cover for the new book. Thank you, wonderful artist and dear friend Carola Angrick Nix, for the lovely drawing!

Carlyendgültig

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Neue Richtungen/New directions

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Zwischen all dem Schnee und der eisigen Nächte zum Trotz finden wir auch Grünes, das sich Richtung Himmel aufmacht. Das macht Mut! Ein wenig froh bin ich auch über das olle Wetter, denn ich bekam gerade mein Manuskript aus dem Verlagslektorat zurück und muss jetzt die Korrekturen einarbeiten. Das letzte Kapitel muss ich ganz umbauen, denn da wurde mein eigener Zweifel bestätigt. Das ist jetzt wieder herrlich aufregend, einfach mal so Schicksal zu spielen und die Fäden für die Figuren etwas anders zu ziehen. Und für Band 2 eröffnet das ganz neue Möglichkeiten.
Hach. Schreiben ist toll.
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Cold, ugly weather, and yet green happens – green reaching for the sky, if only a few centimeters!
In a way I am glad of the icy wind and sleet, because my manuscript just came back from the editor. Now I have to fix it and rewrite the end. I had suspected that and am glad to be pushed in a new direction there which I feel is much better. Such fun to play fate and pull the threads a little diffently! This opens up new perspectives for the second volume of the trilogy, too. How I love writing! 🙂

Schreibtischaufräumblockade/Writer’s Desktidying Block

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Schreibblockaden kennen wohl alle Autoren, aber neu ist mir, dass es eine ernstzunehmende Schreibtischaufräumblockade gibt. Ich erlebe das zum ersten Mal. Ich habe mein Manuskript vor Tagen fertiggestellt und an den Verlag geschickt.  Nun bringe ich es nicht fertig, die Zettel und Werkzeuge wegzuordnen, die sich in der Hektik der letzten Projekttage wild angesammelt haben. Dabei sind schon Notizen für die neue Geschichte darunter, Abschiedsschmerz kann es also nicht sein.  Ein seltsames Phänomen! Aber wenn ich es noch länger zu ergründen versuche, dann wird es wohl nicht vorbeigehen. Eine Freundin und Kollegin sagte mir, das sei nicht therapierbar. Ich werde ihr nun das Gegenteil beweisen und den Schreibtisch aufräumen. Pikobello.  Hm, ich könnte natürlich auch erst einen Tee trinken… oder die Wäsche zusammenlegen… oder…

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All of us Author’s know Writer’s block. But I have only just discovered that there is a serious ailment called something like „Writer’s desktidying block“.  I completed my novel manuscript days ago and sent it to the publisher, but I can’t bring myself to clean up the notes and other debris that invaded my desk in the creative panic high of the last chapters. It may be the difficulty of parting with a story one has lived in for so long, yet I don’t think so, since there are notes among there for the second part of the trilogy. But if I try any longer to understand this strange disease it will presumeably not go away. A fellow writer told me it is a chronic and incurable disorder. So I will now prove her wrong and clean up my desk! Immediately! Or should I have some tea first? Or see to the washing? Or…

Ooohhh…

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Ein sanfter Frühlingswind hat einen Gruß aus dem Herbst auf den Schnee vom gestrigen Wintertag geweht. Die Zeit kommt wieder in Schwung… Im letzten Herbst und Winter und in diesem Herbst und Winter habe ich an meinem neuen Roman geschrieben und jetzt ist er fast fertig! Die längste Geschichte, die ich je geschrieben habe. Normalerweise würde ich jetzt den Abschied von meinen Figuren herausschieben. Aber das Tolle ist: Das muss ich diesmal nicht, denn es ist ja der erste Band einer Trilogie und ich werde sie alle wiedersehen!
Deshalb kann ich mich jetzt mit Freude an die letzten zwei Kapitel machen. Falls es nicht drei werden.
Das kribbelt immer im Bauch, sowas, denn jeder Roman ist ein Abenteuer.
Danach kommt dann das andere Abenteuer: wenn das Buch losgelassen wird und man nicht weiß ob es einer kauft und wenn ja, ob er es liest und wenn ja, ob es ihm gefällt.
Spannend!
Auch ein Frühlingsgefühl.

The Next Big Thing Blog Hop – Die nächste große Sache

The Next Big Thing Blog Hop ist eine internationale Aktion, bei der Autoren zehn Fragen zu ihrem neuesten Projekt auf ihrem Blog beantworten. Im Anschluss daran laden sie weitere Autoren zum Interview ein.
Eva Joachimsen hat mich netterweise zu dieser Aktion eingeladen. Ich freue mich darüber und über die gute Idee!

Eva Joachimsen schreibt Alltags- und Liebesgeschichten, häufig mit einem Augenzwinkern. Einige ihrer Kurzgeschichten sind in Illustrierten veröffentlicht worden. Ihre E-Books sind bei Amazon zu beziehen. In „Petermanns Chaos“ verändert der turbulente Besuch der Schwester samt Kindern und Haustieren das Leben des Eigenbrötlers Wilhelm Petermann.

In Bezug auf mein eigenes neues Projekt, das kurz vor der Fertigstellung steht, beantworte ich hiermit
Die Fragen

Was ist der Arbeitstitel Ihres Buchs?

Das Meer in deinem Namen

Woher kam die Idee für das Buch?

Ich weiß nie genau, wo sie herkommen. Die Figuren sitzen eines Tages nur für mich sichtbar auf meinem Schreibtisch, baumeln mit den Beinen, stellen mir ihre Freunde vor und drängen mich, die Geschichte zu schreiben.

Unter welches Genre fällt Ihr Buch?

Ein Mix. Liebesroman, Entwicklungsroman und ein Hauch Mystery. Wie das richtige Leben. Es ist der erste Band einer Trilogie.

Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?

Eine junge Frau stellt sich ihrer Vergangenheit, ihrer Angst und ihrer Zukunft.

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?

Bei meinem letzten Roman „Die eine, große Geschichte“ war ich mir ganz sicher, dass Peter Sattmann der Kalle Brennicke sein muss. Bei der aktuellen Geschichte habe ich mich noch nicht mit mir geeinigt. Aber für den alten Flömer hätte ich gern Günter Maria Halmer.

Werden Sie Ihr Buch selbstverlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?

Meine Bücher erscheinen im Ronald Henss Verlag.

Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?

Insgesamt ein knappes Jahr, allerdings diesmal mit einer langen Unterbrechung. Die Pause brauchte ich, um zwei andere Geschichten zu schreiben, z.B. „Die Nacht ist ein Klavier“.

Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?

Ich finde Vergleiche schwierig. Jede Geschichte muss ganz sie selbst sein, sonst lohnt es sich nicht wirklich, sie zu schreiben. Wer neugierig ist, kann sehr gern hier in das Rohmanuskript schnuppern:
http://dieromanwerkstatt.wordpress.com/

Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?

Ich versuche, eine schöne Sprache zu benutzen, die zum Träumen einlädt und das Leseerlebnis trotz Spannung auch zu einer Erholung macht. Das Buch ist eine Reise an das Meer.


Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?

Sehr gerne! Allerdings scheinen viele Autoren gerade sehr beschäftigt zu sein. Bereit erklärt hat sich bisher nur

Nathan Jaeger Er lässt seine meist jugendlichen Protagonisten gern im Ungewissen über das, was sie im Verlauf „ihrer“ Geschichte noch erwartet. Den Lesern ergeht es deshalb oft ähnlich.
In zumeist urbane Fantasy verpackte Alltagsprobleme, Beziehungskrisen und Verwirrspiele bilden eine Grundlage für immer neue Leseerlebnisse. Neben Veröffentlichungen bei Droemer-Knaur / neobooks, dem AAVAA Verlag und dem Twinmedia Verlag bietet der 1975 im Münsterland geborene Autor seine Texte auch über Selfpublishing-Plattformen an.

Der wichtigste Leser


Mein Mann hat gestern meinen neuen Roman fertig gelesen. Er ist begeistert und sagt, das sei das Beste, was ich je geschrieben habe.
Ich glaube das auch.
Beim Schreiben hat mich die Geschichte glücklich gemacht, und meinem allerwichtigsten Leser gefällt sie. Meinem Verleger übrigens auch.
Was macht es da eigentlich, dass niemand das Buch kauft?
Im Grunde – nichts. Außer natürlich, dass der Verleger sich die Arbeit umsonst gemacht hat.Aber man kann ja nie wissen, vielleicht lesen die Leute im nächsten Winter wieder mehr…

Durchsetzungsfähiger Optimismus

Jedes Jahr wieder staune ich über das, was aus den Ritzen wächst. Steine im Weg, wen stört das schon, wenn es den Himmel zu erobern gibt!
Da haben diese kleinen, hartnäckigen Pflanzen etwas mit Schriftstellern gemeinsam. Ohne Optimismus, Verrücktheit, Borniertheit und lautes Buntsein geht es nicht, und auch wenn nur wenig dabei herauskommt, es lohnt sich trotzdem 🙂
Man muss auch nicht Autor sein, um sich ein Beispiel daran zu nehmen.

Unverständliches Phänomen

An Ostern hat es geschneit. Gut, ganz soviel Schnee wie auf diesem Foto war es nicht. Aber der Schneemann hat gute Laune. Und dafür gibt es dringend Bedarf. Scheint mir.
Ich habe auf verschiedenen Internet-Plattformen viele Autor/innen kennengelernt. Sehr nette und kluge Menschen, die wunderbar schreiben können. Und ich würde gern auch mehr von ihren Büchern lesen und auch mal rezensieren, weil ich weiß, wie sehr man sich als Autor freut wenn sich ein Leser diese Mühe macht. Aber seltsam: Es werden fast nur Krimis und Dystopien geschrieben. Je beklemmender eine Geschichte, desto besser soll sie offenbar sein. Mir ist das ein Rätsel. Und ich habe versucht, solche Geschichten zu lesen. Ich mag es nicht. Es tut mir nicht gut. Also mache ich es auch nicht mehr. Krimis und beklemmende Geschichten sehe ich in der Tagesschau, lese ich in der Zeitung und erlebe ich rund um mich. Ich brauche sie nicht auch noch zu lesen. Und es macht mir auch keinen Spaß, sie zu schreiben. Aber offensichtlich macht es sehr vielen Autoren große Freude. Und anscheinend verkauft sich das auch. Stimmt etwas nicht mit mir?
Wie auch immer, ich bin gespannt, ob mein neues ebook unter diesen Umständen einen Leser findet…

Der versehentliche Roman

Vor kurzem sah es draußen noch so aus. Und weil man nicht draußen sitzen konnte, so wie jetzt schon manchmal, wenn die Sonne scheint, habe ich an meinem Schreibtisch gesessen. Den Januar, und den Februar. Und da ist völlig ausversehen und ungeplant aus einer Kurzgeschichte, die ich aus einer Laune heraus angefangen hatte, ein fertiger Roman geworden.
Und jetzt freue ich mir mindestens dreitausendzweihundertneunundzwanzig Krokusse, weil das Manuskript dem Verleger gefällt und der Roman ein Leben bekommen wird.

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