Valentinstag kostet nichts/ Valentines Day in Germany

Heute meckern wieder viele, der Valentinstag sei eine Erfindung der Wirtschaft, vornehmlich der Amerikaner. Abgesehen davon dass der Tag einen christlichen Hintergrund hat, ist das unwissender Blödsinn. Vor über vierzig Jahren war es in unserem amerikanischen Haushalt und bei unseren amerikanischen Nachbarn und Freunden so, dass man zum Valentinstag Herzen aus altem Papier ausschnitt und liebevoll bemalte, eine Hagebutte vom Herbst oder ein frisches Schneeglöckchen daraufklebte und es erfinderisch an Stellen versteckte, wo es gute Freunde, Familienmitglider oder eben Partner finden würden. Man schrieb eine liebe Botschaft darauf, dass man einander nicht selbstverständlich ist. Dafür gab man keinen Pfennig aus. Es durfte auch ein viereckiger Notizzettel sein, eine beklebte Streicholzschachtel oder was immer einem einfiel. Dass die Menschen faul und einfallslos geworden sind und heutzutage etwas kaufen gehen, ist nicht die Schuld der Wirtschaft, die einfach nur diese fantasielose Bequemlichkeit nutzen und den Menschen geben, was sie haben wollen, um nicht nachdenken zu müssen.

Germans tend to say Valentines Day is nothing but an invention of avaricious salespeople. They forget that nobody can make you buy superfluous things. All it takes is a simple message, written or spoken, a gesture or a flower picked by the wayside. And all of it can  be had for nothing every day of the year – even on Valentines Day.

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Kleiner Wunsch

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In einem anderen Blog habe ich einen Artikel gelesen: „Was ich gern mal machen würde“.
Mir selber ist als erstes eingefallen:
Ich würde gern mal am Nordpol Seifenblasen machen. Einmal bei Mitternachtssonne. Einmal kurz vor der Polarnacht, wenn die Sonne ganz flach steht. Und einmal, wenn die Polarlichter am Himmel spielen.

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Übrigens: Wer ein Gedicht und einen Geschenkvorschlag zum Valentinstag sucht, findet ihn hier.
Und dazu kann man noch eine Packung Seifenblasen verschenken. Wenn man die nämlich im Dunkeln bei Kerzenlicht macht, wird es richtig romantisch! Man kann natürlich auch noch eine romantische Geschichte dazu vorlesen. Zum Beispiel „Himmel auf Abwegen“ aus „Die Füße der Sterne„.

Zum Valentinstag

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Valentinstag
(c) Patricia Koelle

Heute ich Dir einmal sag
Wie gut ist Deine Nähe!
Es ist als ob ich Tag für Tag
Mit Dir durch Frühling gehe.

Wiegt Sorge plötzlich schwer
Seh ich Dich einfach an
Schon gilt sie gar nicht mehr
Wir wachsen beide dran.

Ist der Himmel tief und grau
Trübt mir das keine Stunden
Mit Dir ist er ja hoch und blau
Du hast ihn neu erfunden.

Ich find zuwenig Worte
Egal wie sehr ich such
Doch von der lieben Sorte
Stehn viel in diesem Buch.

Blumen welken, doch im Leben
Worte stets erneuern sich
Drum möcht eins ich frisch Dir geben
den alten Satz: Ich liebe Dich!

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Dieses Gedicht ist für alle, die zum Valentinstag ein Buch verschenken möchten. Wie eine Freundin schrieb: Das kostet kaum mehr als ein Blumenstrauß oder Pralinen, hält aber viel länger!

Guten Gewissens kann ich versprechen, dass mein Buch „Die Füße der Sterne“ sich dafür gut eignet. Es ist ein Strauß aus unterhaltsamen Geschichten, in denen jede Menge Liebe vorkommt. Robin holt für Viktoria nicht die Sterne vom Himmel sondern verändert gleich den ganzen Himmel. Eine junge Journalistin soll einen kauzigen Wissenschaftler interviewen und stellt fest, dass sein Lächeln es locker mit den Naturwundern aufnehmen kann, die er erforscht. Ein pedantischer Hausmeister erfindet sich im Urlaub neu und traut sich am Ende sogar, die Biologielehrerin zum Essen einzuladen. Für Felix beginnt das Leben eigentlich damit, dass er auf der Abiturfeier endlich Cornelia küßt. Und Ella begegnet zuerst den Füßen eines Mannes, der sie feststellen läßt, dass sie nicht zu alt ist, um zu lieben.

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