Erfrischend

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Es lohnt sich doch immer, eine Kamera in der Tasche zu haben, auch wenn man nur vor die Haustür geht. Schade nur, dass diese nie so richtig scharfe Fotos mcht. Aber ich muß noch viele Bücher verkaufen und Übersetzungen machen, ehe ich mir eine Spiegelreflex leisten kann. Egal, über diese kleinen filigranen Anblicke allgegenwärtiger Wunder freu ich mich trotzdem!

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Hummel (wirklich!)

Auf diesem Bild ist eine gut getarnte Hummel zu sehen.

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Und das ist die Wiege bzw. die Fabrik für viele viele neue Mohnblumen im nächsten Jahr. In jedem winzigen Samenkörnchen ist die gesamte genetische Information für dieses Wunderwerk enthalten. Ich werde nie aufhören, ehrfürchtig darüber zu staunen.

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Leider gedeihen in meinem Garten nur rosa Mohnblumen, obwohl ich Rosa gar nicht leiden kann. Aber besser als nix. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass hier auch mal ein ganz normaler Klatschmohn vorbeischaut. Der macht ja schließlich auch viele, kleine Samen.

Und aus aktuellem Wetteranlass hier noch eine Sonnenblume – mit Spinnwebe – im Gewitter:

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Wiesenschätze

Da ich in letzter Zeit viel über Blumen und Insekten auf dem Dudweiler Anger gesehen und gelesen habe, war ich heute mal auf der nächstgelegenen Berliner Wiese um nachzusehen, was dort so los ist. Am Schönsten waren der Duft und der Gesang der Nachtigallen (die, entgegen der landläufigen Meinung, auch bei heller Sonne singen!), aber beides ging leider nicht aufs Foto…

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Hingegen war ich sehr erfreut über die wilde Möhre, die ich erstens schön finde (im Dunkeln bzw. Mondlicht leuchtet sie wie Sterne) und die zweitens eine der Futterpflanzen für die Raupen des Schwalbenschwanzes ist, eines seltenen und wunderschönen Schmetterlings, den ich zwar schon gesehen, aber nicht vor die Linse bekommen habe. Aber je mehr Wilde Möhre, desto größer wird die Chance.

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Immerhin fand ich statt der Schmetterlinge Käfer.
Der hier ist beim Essen.

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Und der wollte nicht wirklich still halten.
Eine nette alte Dame kam vorbei, die mich fragte, was ich da mache. Ich wollte sie für die kleinen Wunderwerke begeistern, für die ich die Käfer halte – aber sie ergriff kopfschüttelnd die Flucht. Ich glaube nicht, dass sie mich für ganz gesund hielt. Sie hätte mir sicher nicht geglaubt, dass ich den Präsidenten des Abgeordnetenhauses Walter Momper kürzlich dazu überreden konnte, für unser Buch „Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten“ ein Vorwort zu schreiben.

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Natürlich habe ich auch unseren Freunden, den Pusteblumen etwas Aufmerksamkeit gewidmet.

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Und den vielen anderen Blümchen.
Storchschnabel

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Hahnenfuß

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Männertreu – unter dem Namen kenn ich es, aber vielleicht heißt es auch anders, da die Gartenlobelien ja auch Männertreu genannt werden

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Und die nächsten Blumen kenne ich nicht

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Dann war da natürlich der Klee

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und die herzförmigen Samen von Hirtentäschelkraut

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Hier hat vermutlich eine Art Gallwespe ihre Eier hinterlegt

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Schön ist aber auch, einfach nur mal den Hauptbestandteil einer Wiese zu betrachten, die Gräser nämlich, für die ich eine ganz besondere Schwäche habe.

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Wiesen machen mich glücklich. Und warum sie etwas ganz Besonderes sind und nie etwas selbstverständliches, erfährt man hier

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